Schreiben Sie anonym Ihre Meinung oder Erfahrungen über Burnout in das Burnoutbuch.

 

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Wie lange muss man von jemanden geärgert werden, damit man es Mobbing nennen kann?
Also z.B.
Ein Kind wird einen Tag von einem anderen Kind geärgert und fertiggemacht. Kann man es dann schon Mobbing nennen? oder kann man nur Mobbing sagen, wenn es über einen längeren Zeitraum geht?
Ich muss das schnell wissen weil einer Freundin von mir wird vorgehalten jemanden gemobbt zu haben und jetzt bekommt sie eine schulkonferenz.

Wie lange muss man von jemanden geärgert werden, damit man es Mobbing nennen kann?





Ich kann es bis heute noch nicht verkraften, dass ich in diese Situation geraten bin. Ich bin zwar in psychologischer Behandlung und war auch schon auf Rehab, aber es ist mir nur kurze Zeit gut gegangen. Wenn ich \"Stress\" habe, so unglaublich es klingt, ich kann mich am nächsten Tag nicht mehr erinnern, was vorgefallen ist. Ich leide darunter sehr, dass es mir seit 5 Jahren so schlecht geht, obwohl ich Medikamente nehme. (Cipralex 10mg, Seroquel XR 300mg, Venaxibene 75 mg und zum Schlafen, Halcion 0,25 mg). Oft denke ich, es wäre besser, ich wäre nicht mehr auf der Welt.









Hallo!
Anbei wie bereits erwähnt, der Workshop für Wohlbefinden!
www.ichwillwiederleben.jimdo.com
Für alle die sich Ausgebrannt fühlen oder sind, mitten in einem BurnOut stecken und nicht weiter wissen, alle die ENTSCHLEUNIGUNG und ENTSPANNUNG suchen.

Mit lieben Grüßen
Hannes Leister





An alle Ausgebrannten und zum Ausbrennen tendierenden!

Ich habe mich mit 30ig aus dem Alltagsleben zurückgezogen, ehe ich innerlich zusammenbrach, um nach dem Wahren Selbst zu suchen. Einherging ein Doppelburnout, und ein \"vorübergehender\" Stillstand der Psyche und der Physis. Jetzt aber ist das Leben wieder zurückgekehrt, und jetzt verstehe ich die Notwendigkeit eines solchen Phänomens. Ich schrieb heuer (2011)

das Buch \"Das letzte Burnout - don`t worry - be happy\" (Wagner Verlag)
und vermittle nun Hilfestellungen zur Burnout Erholung, durch Energieaufladungen aus der Natur. Und um diese tatsächlich und nachhaltig nützen zu können, verbinde ich diese Regeneration mit mentalen metaphysischen Wahrheiten welche dem sichtbaren Auge verschlossen bleiben. Sie erfahren näheres unter

www.setup-your-soul.at

LG an alle die nach Erholung und Wissen suchen Ing. Dietmar Schmidt

Hallo!
Mein Name ist Hannes Leister, ich bin Autor des Buches Ausgebrannt - ich will wieder leben (erscheint in Kürze).Als Betroffener im Jahr 2005,als diese Erscheinung noch in den Babyschuhen stand, habe ich alles mitgemacht was man mitmachen kann.Es gab dato noch keine Anlaufstellen, Kliniken etc., auch seitens der öffentlichen Hand war man überfordert.Auf der Skala einer renomierten Forscherin die bis 12 geht, so hatte ich diese Stufe erreicht.In meinem Buch kann ich Betroffene als auch Angehörigen viele wertvolle Hilfestellungen geben.
Als Krankheit kann und darf diese Erscheinung nicht bezeichnen, es gibt da in Österreich noch rechtliche Hürden, in Deutschland ist sie als solche bereits anerkannt.Was die wenigsten wissen, es gibt über 150!körperliche und psychische Möglichkeiten diese Erscheinung zu bekommen,deshalb ist es auch so schwierig hier richtig anzusetzen.Ich benötigte 5 Jahre um wieder ein normales Leben führen zu können. Leider habe ich in dieser Zeit auch einige Kennengelernt, die es nie wieder geschafft haben, das ist die Kehrseite.Nur eines vorweg, wenn du es wirklich willst, dann schaffst du es auch.Der Weg ist steinig, hart, und verlangst dir alles ab, aber es ist möglich.Ich konnte vielen Menschen bereits helfen, und deshalb habe ich es mir zum Ziel gesetzt, noch vielen weiteren zu helfen.Im Rahmen eines Vortrags über die Wko vor 1,5 Monaten, konnte ich wieder Menschen dazu bewegen, an sich zu glauben,dass sie es schaffen.In kürze wird meine Homepage www.ichwillwiederleben.com online gehen.Besucht mich, schreibt mir, es werden auch weitere Termine von Vorträgen usw.zu finden sein.Vor allem wird es einen von mir entwickelten Workshop geben,in einer Form die es bisher noch nicht am Markt gibt!Ich wünsche allen bis dahin, glaubt an euch ihr werdet es schaffen



Hallo!
Als ich mir ende 2008 \"eingestehen\" musste, dass mich das Burnout \"erwischte\", begann einer meiner schecklichsten Zeiten überhaupt.(nicht einmal meinen Tumor den ich hatte, vergleiche ich mit dieser schecklichen Krankheit). Meine Erfahrungen mit Ärzten, Psychologen waren sehr, sehr ernüchternt. Teilweise hatte ich das Gefühl, sie sind mit solch einem Krankheitsbild überfordert. Einzig allein hat mir ein Neurologe und die Ausbildung zum Dipl. Mentaltrainer geholfen, aus dieser Miesere zu gelangen! Mein Leben ist heute in keinster Weise mehr so wie es vorher war! Und genau da liegt meiner Meinung nach, der wichtigste Schritt überhaupt: ich kann das Leben wie ich es \"vorher\" geführt habe nicht weiterführen, denn deswegen!!! bin ich ja dort angelangt!!!! Und DAS sich selbst einzugestehen - nicht gesagt zu bekommen!!!(gesagt haben es vorher viele)- ist die grösste Angst die ein Mensch hat. Veränderungen, alleine das Wort reicht, um ein unbehagliches Gefühl zu bekommen, die \"Komfortzone\" zu verlassen????!!! - das geht gar nicht!!! Das sind Gedankenspiele, welche \"solche\" Menschen haben. Ich muss hier an dieser Stelle anmerken: aus eigener Erfahrung weiss ich, Hilfe von aussen kann man erst dann annehmen, wenn man für SICH das \"Burnout\" angenommen hat. Ich habe mittlerweile diese Krankheit als Chance angenommen und gebe mein Wissen und meine Erfahrungen zu diesen Thema, als Mentaltrainerin und/oder Energetikerin weiter. Doch ich erkannte gleich - wie damals bei mir selbst, man kann nur jemanden helfen, der sich auch eingesteht, dass er Hilfe braucht!
Präventionsarbeit???- ist meiner Meinung nach nicht!!!! möglich, denn die eigene Wahrnehmung eines \"Burnoutlers\", ist ein ganz andere als bei anderen Menschen. \"Denen\" fehlt ja nie etwas, es ist immer alles in Ordnung, wenn jedoch auch \"diese\" Menschen wahrnehmen, dass etwas nicht in Ordnung ist, sind sie meist schon in dieser Spirale gefangen.(ich hatte bereits: Herzrhytmusstörungen, nahm seit Wochen Schlafmittel,hatte einen Ruhepuls von 120, trank tagsüber Redbull und jede menge Kaffee,war teilweise aggressiv,unkonzentriert müde, müde und nochmals müde... - aber bei mir war alles in Ordnung.....)
ICH habe kein Burnout - das haben andere - aber nicht ICH!!!! Ich war bereits auf der Stufe 8, als ich es für mich angenommen habe, alle Ratschläge, war es von Ärzten oder einfach Besserwisser, konnte ich vorher nicht annehmen......
In diesem Sinne, achtet auch Eure Wahrnehmung, der Körper zeigt dir schon was er braucht, man sollte lernen auf IHN zu hören und man darf IHM geben was er gerade braucht, nicht erst ab der 8. Stufe...











Ich bin seit 15 Jahren als stv. Pflegedienstleiter in einen ambulanten Pflegedienst tätig, ich habe in dieser Zeit bis heute ca. 5700 Überstunden, ohne Bereitschaftstelefon \"alle vier Wochen für eine ganze Woche\" bei einer offiziellen Tagesarbeitszeit von 7,75 Stunden am Tag erbracht und das ohne Bezahlung oder Ausgleich dieser Überstunden. Natürlich nicht ohne Folgen, die ich seit langer Zeit spüre und die ich immer geschickt verdrängt habe, ich war in diesen 15 Jahren wenn es hoch kommt vielleicht sieben mal für kurze Zeit krank geschrieben, ansonsten habe ich mich bei Krankheit immer zur Arbeit geschleppt. Ich habe immer ein schlechtes gewissen gegenüber meinen Kollegen gehabt, die ja für mich einspringen mussten. Vielleicht hätte ich ja noch länger durchgehalten, wenn da nicht gewisse Mitkolleginnen seit ein oder zwei Jahren angefangen hätten zu mobben und das auf eine gemeine und widerliche Art (jeder kleinste Fehler wird publik gemacht, es werden andere Mitarbeiter aufgestachelt, selbst Dienstpläne werden umgeschrieben von der Geschäftsführung mit einer anderen Mitarbeiterin zusammen, Informationen werden an mich nicht mehr weiter gegeben, es werden mir Kompetenzen aberkannt und das besonders stark nach einen Wechsel der Geschäftsführung der letzten Monate. Ich kann nicht mehr richtig schlafen, meine Gedanken sind immer nur bei der Arbeit, ich wache morgens schon müde auf, von Übelkeit und Kopfschmerzen geplagt, der Blutdruck ist nie unter 170/110 trotz Tabletten. Vor zwei Tagen nach einen weiteren miesen Mobbingangriff kam der Kollaps, zitternde Beine, verkrampfende Hände, einen Weinkrampf und einen RR von 230/130, ich dachte mir zerplatzt der Kopf, der Arzt den ich besuchte, hat mich erst mal für 10 Tage krank geschrieben und meint, das wird bei ihren burn-out lange nicht ausreichen. Ich glaube der Arzt hat Recht, denn ich fühle mich immer noch sehr krank. Ich hoffe das mir eine Anschließende Reha helfen wird. Wie die Zukunft in meinen mit aufgebauten ambulanten Pflegedienst aussehen wird, weiß ich noch nicht, ich hoffe das die Mobberei und die Machtkämpfe untereinander ein Ende haben werden. Mein Fazit ist das burn-out viele Ursachen hat, bei mir ausschlaggebend waren die immer wiederkehrende Mobbingangriffe, deren Nachweis für das Opfer schwer zu erbringen ist.

1. was ist burn-out? meiner meinung nach: ein sammelbegriff für erkrankungen mit klarem bezug zur \" psyche \". das entscheidende daran: die gesellschaftliche Akzeptanz, da ein grundlegender zusammenhang mit dem begriff arbeit hergestellt wird. so gesehen ein fortschritt für die gesellschaft bzw. für die betroffenen?
2. ich glaube nicht das man ins burn-out getrieben wird, sondern ich selbst spiele, wenn ich mich davon betroffen fühle, auch eine aktive rolle. zudem und das glaube ich, versteht jeder (ganz individuell) etwas anderes unter burn-out. es scheint verständlich zu glauben: ach ja, da fehlt nur x oder y, wenn ich das einnehme bin ich wieder fit. das trifft vielleicht auf den ein oder anderen fall zu, sollte aber nicht verallgemeinert werden.
3. im it-zeitalter werden viele verhaltensweisen des individuums computerkompatibel festgehalten und interpretiert. \"Fehler\" oder \"Fehlverhalten\" werden registriert, auch wenn sie korrigiert werden konnten. das sah vor zwei jahrzehnten noch anders aus. die gewichtung und die korrektur (v. fehlern) wurden aus einer ganz anderen perspektive bewertet.
4. all dies und noch viel mehr zeigt, dass der mensch der ja der ansprache bedarf, der interaktion, der ermutigung etc. dies mit den kommunikationsarmen/fremden bildschirmen nicht kompensieren kann.
das ist der augenblick, die schwachstelle in der abwehr, den das gut getarnte burn-out-syndrom nutzt um auf der bühne der gefühle tritt zu fassen.
5. was nun? wie soll ich mit dieser, mir erstmal unbekannten situation umgehen? habe ich das mal irgendwo gelernt? was werden die \"anderen\" denken? ich habe doch immer gehört: \"du schaffst das schon\". Bin ich wirklich so unbelastbar oder habe ich natürlicherweise grenzen im umgang mit meinen ressourcen. bin ich unsolidarisch, wenn ich auf mich achte, dass es mir gut geht? darf ich das überhaupt? was wird passieren? ICH KANN NICHT MEHR UND DAS ZURECHT.HILFE ICH WILL HIER RAUS!
6. gut das es diese form von einsicht gibt. jetzt habe ich eine gute chance zu handeln, mit dem ziel wieder handeln zu können.
werde hilfe liebe und unterstützung annehmen ohne das gefühl zu haben ich muss etwas zurückgeben..ob ich das kann?
YES I CAN
5.    

3.


Immer mehr Menschen werden ins Burnout getrieben. Die Finanzhaie haben nie genug. Die Gewinnkurve der Unternehmen muß immer steiler nach oben gehen. Dem Arbeitnehmer wird immer wieder gesagt, daß die Personalkosten zu hoch sind und die Produktivität gesteigert werden muß. Arbeitsplätze werden eingespart - immer weniger Arbeitnehmer müssen immer mehr leisten, damit die Aktien auf Kurs bleiben - die Arbeitnehmer machen das mit, weil sie hoffen, damit ihren Arbeitsplatz zu halten. Irgendwann ist diese Stresssteigerung nicht mehr verkraftbar. Ein Tipp: Der Arbeitnehmer soll gute Arbeit leisten, sich aber nicht immer mehr stressen lassen - es bringt nämlich nichts. Wenn es das Unternehmen will, wird der Arbeitnehmer auch bei bester Leistung wegrationalisiert und die Arbeit in ein Billiglohnland zu Gunsten höherer Aktiengewinne ausgelagert. Ein Trost ist allen, daß auch die Manager nicht mehr gebraucht werden, wenn keine Arbeiter mehr für das Unternehmen arbeiten.

Super!!







Der Skandal ist: Das Burnout-Syndrom wird gerne als rein psychische Krankheit dargestellt. Stimmt aber nicht. Den Patienten fehlen fast immer (stressbedingt) Substanzen, die für Energie sorgen (wie das Hormon Cortisol) und für positives Denken (wie \"Glückshormon\" Serotonin). Der Ersatz dieser Substanzen führt oft zu einer schnellen Besserung. Ist aber wohl kaum bekannt: http://www.nebennierenschwaeche.info/definition.html

An alle Betroffenen!

Durchhalten und Hilfe in Anspruch nehmen! Auch wenn es ein langer schwerer Weg ist, es lohnt sich!







Liebe Fr. Gertraud,

auch die Wirtschaftskammer Steiermark beschäftigt sich mit diesem Thema - unter folgender E-Mail-Adresse können Sie mit dem Arbeitskreis Stress und Burnoutprävention Kontakt aufnehmen - business-relaxperts@ubit-stmk.at, sollten Sie persönliche Unterstützung brauchen, ersuchen wir um ein persönliches Mail an fcg.stmk@fcg.at damit wir Ihnen die entsprechenden Informationen geben können.

Liebe Grüße
das Projektteam

Danke für ihre Seite
Ein Freund kämpfte mit dem Konkus seiner Firma und hatte bald das Burn Out.
Durch Menschen wie sie konnte er nach einiger Zeit den Alltag wieder meistern und in einen neuen Beruf einsteigen.
Bitte weitermachen

Für jedem Arbeitnehmer gibt es Hilfe. leider finde ich für die Arbeitergeber keine Info oder Hilfe??? Können Sie mir sagen, wo ich Unterstützung für Unterneher/Innen finde??
Danke, D.Gertraud



Hallo,

im Jänner 2008 erlitt ich ein schweres Burnout. Seither kann ich meinem Beruf als Verkäufer, den ich 32 Jahre lang ausgeübt habe, nicht mehr nachkommen. Ich habe sämtliche Stationen der Psychotherapie durchlaufen und einen Klinikaufenthalt in Bad Aussee gehabt. Der hat mir wirklich viel gebracht und ich habe einen neuen Lebensweg eingeschlagen. Das Schreiben meiner romanhaften Biografie: Zeit der Tränen - Ausgebrannt, war der erste Schritt auf diesem Weg. Mittlerweile arbeite ich am Nachfolger und habe zwei weitere Bücher geschrieben. Ich lerne täglich neues und bin glücklich, sozusagen von zuhause aus, arbeiten zu können. Nach nun knapp drei Jahren sehe ich Licht am Ende des Tunnels und bin wieder motiviert. Details zu meinem Werdegang erfahrt ihr unter: www.steirerbua.at.

Ich wünsche jedem Betroffenen, von ganzem Herzen, dass er seinen Weg finden möge.





Danke für die zahlreichen positiven Rückmeldungen an unser Team, es bestärkt uns darin, weiter zu machen.

Die Antwort auf die Frage zum Wiedereinstieg im September kann nicht pauschal gegeben werden - hier ersuchen wir um kurze persönliche Kontaktaufnahme unter der Mailadresse: fcg.stmk@fcg.at - wir werden uns bei Ihnen sofort melden.

Laut unseren Experten ist eine langsame Aufnahme der Arbeit sehr sinnvoll, ohne sich dabei gleich wieder überfordern zu lassen, die von Ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen wie etwa Rückkehrgespräch, klare Aufteilung und Abgrenzung der Arbeitsgebiete und eventuelle Teilzeitarbeit können beim Wiedereinstieg sehr helfen.

Uns sind über die Wirksamkeit solcher Maßnahmen keine Studien oder Zahlen bekannt - auch gesetzliche Rahmenbedingungen fehlen.

Für das Gespräch mit ihrer Chefin könnten Sie (falls vorhanden) einen Arbeitsmediziner beiziehen.

Für nähere Details ersuchen wir um Kontaktaufnahme.

Liebe Grüße an alle
Für das Projektteam
Elisabeth Greiml

Hallo an das Team!

Ich war echt beeindruckt, wenngleich ich selbst nicht Burn-Out bedroht bin, aber einige Menschen in meiner Umgebung (auch beruflich) habe, die mir am Herzen liegen und wo ich das Gefühl habe, da könnte sich eine Burnout-Laufbahn entwickeln, bzw. ist schon existent.

Empfehlenswert ist es, den ausführlichen Test zu machen, wenn
man ernsthaft mit der Sache umgehen will.

Die Tipps sind ebenso zum Nachdenken anregend, wie die Fragen selbst.

Finde ich komplett gut!

Hallo,
ich finde diese Plattform sehr gut, sie hat mir vor 2,5 Monaten, als ich mit der Diagnose Burn out krank geschrieben wurde, wichtige Informationen geliefert.
Ich bin alleinerziehende Mutter, voll berufstätig und Nebenjob, Haushalt und 2 Töchter. Einer der Auslöser war jedoch meine neue Chefin, die selbst mit ihrem Job überfordert scheint, keine Entscheidungen trifft, selten im Büro ist, unklare Aufträge erteilt, ihre Meinung ständig wechselt und ihr sehr kleines Team vollkommen überlastet.
Ich mache ein Coaching und eine Therapie und habe so rechtzeitig die Bremse gezogen, dass ich ohne Medikamente, nur mit Homöopathie und Bachblüten, Rückzug, Erholung und mit meinen Kindern das Leben genießen es geschafft habe.
Anfang September beginne ich nun wieder zu arbeiten. Wovor ich aber Angst habe, ist, dass ich bald wieder in dieses Fahrwasser gerate.
Nun eine Frage: Habe ich die Möglichkeit in meinem Job einzufordern, dass ich nach 3 monatigem Krankenstand langsamer beginne, die ersten Wochen früher nach Hause gehen kann und meine Aufgabengebiete ganz klar abstecke und meine Grenzen enger ziehe als sonst. Gibt es dafür eine Unterstützung der GKK oder der Arbeiterkammer, gibt es etwas, das ich meiner Chefin vorschlagen könnte und sie davon überzeugen, dass es auch für sie und das Unternehmen nicht gut ist, dass ich bald wieder krank bin?
Gibt es so etwas wie zahlen, dass man nach einem Burnout anfangs nur mit 50% beginnen soll oder irgendetwas, an das ich mich halten könnte?
Danke und Liebe Grüße





Seit meinem 12. Lebensjahr leide ich unter ständig wiederkehrenden Depressions-Episoden, vermischt mit Burnout-Phasen. Derzeit erhole ich mich grad vom letzten Schub anfang Jänner.

Es geht mir mächtig am Nerv wie diese Krankheit mein Leben dominiert und mich manchmal auf Knien kriechen lässt. Jede bisher von mir angenommene Hilfe hat weder Linderung noch Gesundung mit sich gebracht. Mal sehen wie lange ich das noch durchhalte ohne völlig verrückt zu werden ;)

Ich seh es trotzdem mittlerweile gelassen, hab ja auch schon einiges an Erfahrung sammeln können. Aber ich glaube jeder der hier betroffenen kennt das Gefühl, wenn die Verzweiflung wieder mal an der Tür klopft - obwohl augenscheinlich eh alles in Ordnung ist. Dann weiß ich, jetzt ist es wieder mal soweit...

Ich habe monatelang mit Burnout zu kämpfen gehabt, ohne es zu wissen. Eine Freundin hat mir den Rat gegeben, dass an der Grazer Universitätsklinik für Psychiatrie ein paar Ärzte sich auf die Behandlung von Burnout spezialisiert haben. Ich bin von der Therapie begeistert gewesen und finde es nur schade, dass ich nicht schon früher den Weg dorthin gefunden habe. Mir wurde sehr geholfen, ich habe jetzt wieder Lust, zur Arbeit zu gehen und habe wieder einen Sinn in dem, was ich mache. Vielen Dank an das Team der Station 2A!

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Ich wurde Akut Burn Out behandelt. 7 Jahre ständiger Stress in einer Firma wo Du nur eine Nummer bist.
Für mich war es völliges Neuland Depressionen zu haben.
Das muß man erst verarbeiten.Falle bereits schon 3 Monate im Beruf aus.Wer weiß wie lange oder ob ich je gesund werde!!!

Hallo, als ehemalige Betroffene möchte ich mich bei einer Ärztin und Psychologin der psychiatrischen Ambulanz recht herzlich bedanken, ich habe sehr lange gewartet, bis ich diesen Schritt gewagt habe und die Ambulanz aufgesucht habe, aber dann war der Leidensdruck so groß und heute bin ich darüber froh.

Durch die Medikamente (die ich heute nicht mehr brauche) und die Gesprächstherapie konnte ich mich wieder fangen und führe jetzt wieder ein normales Leben.

Sollte ich je wieder in so einer Verfassung sein, werde ich auf jeden Fall viel früher professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.





Hallo , versuche gerade herauszufinden ob ich Burnout habe oder Depressionen oder geht eins eh ins andere. Bin Mutter von zwei Kindern war auch in der Karenz nebenbei arbeiten und nun schon länger mit ca. 3oStunden plus dazwischen mit 140 Überstunden. Bislang war ich immer sehr begeistert in meiner Arbeit doch seit ca. einem bis eineinhalb Jahr(en) wurde auch das Personal ziemlich drastisch gekürzt und ich versuche zu meiner Arbeit noch zwei zu ersetzen anfangs mit viel Engerie. Weil ich bin ja so perfekt und gut!!!!!!! Nun inzwischen sehe ich meine Arbeit als nutzlos und sinnlos an , ich bewirke nichts . Lob gibst sowieso bei uns nie wenn man Glück hat mal über andere aber nicht direkt. Inzwischen ist auch mein Mann belastet durch mich und meine Kinder (7 und 4) auch bei Kleinigkeiten explodiere ich zuhaus regelmässig um dann in Verzweiflung zu wechseln mit der Frage was tue ich meinen Kindern damit an , ich sage ungerechte Dinge , schreie manchmal , oder sage ihr werdet schauen wenn ich eines Tages einfach mal weg geh und nicht mehr komme. ERSCHRECKEND für mich selbst. Denke ich brauche dringend Hilfe bevor ich meine Familie zerstöre. Doch ich fühl mich auch hilflos Hilfe zu finden . Nebenbei bemerkt trinke ich Unmengen Kaffee und fresse ungesundes Zeug in mich rein.
Hat jemand ordentliche Tips wohin ich mich wenden kann? (in Wien zuhaus) Danke
Alicia

Hallo!
Habe soeben dieses Burn-out-Buch gelesen und möchte bei dieser Gelegenheit Betroffene oder Ex-Betroffene fragen, welche Therapie oder Therapeuten sie mir empfehlen können. Bin in Graz zu hause. War vor eineinhalb jahre schon wegen Burn-out in Behandlung. Fühlte mich die letzten Monate wieder super , aber seit einigen Wochen merke ich, das das ganze von vorne wieder anfängt. Vielleicht kann mir jemand eine Empfehlung schicken, wohin ich mich wenden sollte, vielleicht auch etwas was die Krankenkasse übernimmt.
Ich würde mich über tipps freuen.

Hallo Leidensgenossen!

Auch ich leide unter einem Burn-out-Syndrom.
Die Ursache liegt bei mir sicher auch in der Kindheit (Schulangst).
Weiters wurde ich durch eine plötzliche Krankheit und Tod eines Familienmitgliedes aus der Bahn geworfen.
Mit der Zeit eignet man sich selbst Eigenschaften an die besonders förderlich für das Burn-out-Syndrom sind.
z.B.: Angst- und Panikattacken, Zwangsstörungen, Perfektionismus, etc.
Nach ca. 22 Arbeitsjahren ohne Arbeitslosigkeit, etc. war es dann bei mir so weit.
In den letzten Jahren war ich auch noch nebenberuflich tätig und dachte es geht schon.
Durch die Verantwortung (Frau und Kinder) habe ich mich immer wieder selbst zu Höchstleistungen über einen längeren Zeitraum getrieben, ohne auf mich selbst zu hören oder Rücksicht zu nehmen.
Der Dank war Ende 2009 ein Burn-out-Syndrom, Depression, etc.
Ich dachte mir geht es nach kurzer Zeit besser doch das wurde es nicht.
Meine hauptberufliche Tätigkeit bei der Post (ca. 15 Jahre), dachte ich sei nicht in Gefahr.
Leider wurde ich während meines Krankenhausaufenthaltes mit der Begründung „geistig oder körperlich ungeeignet“ entlassen.
Nicht gerade förderlich in meiner Situation.
Leider gibt es in so einer Situation keinen der Dir wirklich helfen kann. In der heutigen beruflichen Zeit ist man halt nur eine Nummer und jederzeit ersetzbar.
Das persönliche Schicksal ist allen egal.
Durch die Bürokratie in unserer Gesellschaft ist es auch nicht leicht in so einer Zeit ein, nennen wir es „normales Leben“ weiter zu führen.

Wünsche allen alles Gute und denkt an euch persönlich und erzeugt einen gewissen Egoismus, denn wer nur an andere denkt und sich selbst immer für andere einsetzt, bleibt irgendwann auf der Strecke…








Kurz über mich: herausfordernder Job mit guter Bezahlung, plötzlich schwerer Krankheitsfall in der Familie, Überforderung, letztendlich Familienmitglied verloren und Job verloren, folglich schwere Depression. Aber ich denke, nun habe alles wieder überstanden und will allen Betroffen damit Mut machen!

Warum schreibe ich:
Diese homepage ist gut und wichtig. Jeder mit Burnout oder Depressionen läuft Gefahr, den Job zu verlieren und die Betroffen spüren das und diese Angst treibt die Spirale weiter.
Mir fehlt auf diesr Homepage die H O T L I N E  für arbeitsrechtliche Hilfestellung,  die links zu AK oder Gewerkschaft sind da etwas zu wenig. Unter Tipps finde ich fast nur graue Theorie, wer in der Leistungsgesellschaft nicht mitspielt, dem nützt der evaluierte Arbeitsplatz gar nichts.  

Das Beste zum Schluss:
Ich möchte an dieser Stelle Herrn Franz Gosch, der mich arbeitsrechtlich sehr geholfen hat, großen Dank aussprechen!



Burnout Geschädigter
Alle sprechen nur vom bösen Arbeitgeber ,der alle nur ausbeutet-was ist aber wenn der böse Arbeitgeber selber unter Burnout leidet,weil er immer versucht seinen Angestellten ein guter und gerechter und verständnisvoller(für Probleme immer ein Ohr offen und sehr mitfühlend)Chef zu sein. Von diesen Menschen spricht niemandund das ist sehr traurig,ich kenne nämlich genug Selbstständige denen es so wie mir geht.
mfg b



Ich habe seit 2 Jahren Depressionen und hatte Ende dezember 2008 meinen Zusammenbruch und Diagnose Burnout. Jetzt war ich 6 Wochen in St.Radegund auf Reha,bin am 8.4.09 nach Hause gekommen und musste am 9.4.09 zum Chefarzt der mich mit 16.4.09 wieder für arbeitsfähig befunden hat. Da ich sehr gute Medikamente nehme scheint es auch so als ob es mir besser geht,aber der Schein trügt.
Mein Problem ist : mein Mann und ich besitzen einen Gasthof mit 6 Angestellten (ausflugsgasthof)bei Schönwetter sehr viele Gäste ,bei Schlechtwetter fast keine und ich weis nicht wie ich diesen ständigen Druck bewältigen soll ,habe auch noch eine Mitarbeiterin die wahrscheinlich unbewusst mobbing betreibt und ich habe einfach keine Kraft mich dagegen zu wehren.
weiters zum Thema Chefarzt,da dieser weis das ich im Berieb meines Mannes beschäftigt bin und man trotz Krankenstand in der selbstständigkeit immer einige Kleinigkeiten selbst erledigt,deshalb habe ich Angst wenn ich länger im Krankenstand bin dass eine Kontrolle der GBK kommt und ich dann das Krankenstandgeld zurückzahlen muss.
Ich glaube einfach in der Selbstständigkeit darf man kein Burnout haben,weil einen die Behörden im Stich lassen,was ich auch nicht verstehe dass es immer noch Ärzte gibt die Burnout als Lapalie abtun.





Finde den Burnouttest schnieke!

Super Plattform für alle die sich der Problematik bewusst sind.
Wie schaut die Praxis aus:
Beispiel 1:  Alleinerzieherin-, Verantwortungsbewusst-, Medikamentenverschreibung gegen psychosomatische Beschwerden-, alle wissen, dass es so nicht weiter geht, nur die Betroffene nicht!
Und wenn es kracht wird es auf den schnellsten Wege weg individualisiert und die/der Betroffene hat keine, oder nur mangelhafte, Kontrolle und muss sich doch selbst den Genesungsweg einleiten.
Beispiel 2: Familienvater-, Verantwortungsbeusst-, Stressresistent-, Loyal-, wird getrieben und treibt sich selbst bis zum Crash, Medikamenten zur Symtomkontrolle-, keinerlei gesellschaftliche Toleranz für Prävention-, Krisenintervention-, Rehabilitation-, Reintegration. Wegindividualisiert und weiter.
Kollateralschäden: Marode Krankenkassen-,soziale Bande ohne Rückhalt-, etc.

Schuldige:
- der Betroffene
- Personen die diese Kollateralschäden verwalten und kein Hintergrundwissen besitzen (die sind ja selbst schuld)
- Personen die geeignete Personen für ihre Gewinnmaximierung verwenden
Ich glaube nicht, wirklich Verantwortlich für diese Situation sind Personen die die Problematik kennen-, Lösungswege kennen und aber um nicht gegen den Mainstream zu schwimmen nur am Rande was für das eigene Gewissen zu tun.
Motto \"Die ganze Welt kann man nicht retten, da versuch ich es nicht mal nsatzweise\"

lG von KS



Endlich habe ich mich überwunden, und bin in die Psychiatrieambulanz gegangen.
Dort bin ich sehr freundlich behandelt worden und meine Wehwechen wurden endlich einmal ernst genommen.
Auch die Gesprächstherapie tut mir sehr gut, und wir arbeiten gemeinsam an meiner \"Arbeitswut\".
Ich habe bereits Fortschritte gemacht, ich denke wieder an mich selbst.







Gratuliere zu diesen Seiten - diese sind ganz gut und wichtig -
war in meinem Berufsleben zweimal von Burnouth betroffen.

Alleine kommt man da nur schwer wieder heraus. Was jahrelang falsch praktiziert wurde sieht man dann gar nicht mehr anders.
Therapeuten können da helfen, Medikamente nur unterstützend nehmen! Die Therapien müssen auch nicht immer teuer sein, die GKK zahlt dazu.

Abgrenzen lernen ist ganz wichtig, abschalten, sich wieder auf sich selber konzentrieren und seine Bedürfnisse wahrnehmen! Einen gesunden Egoismus entwickeln...

Ich kann es noch nicht ganz so gut, doch höre ich nun mehr auf meinen Körper, der sagt mir ganz genau, wann es wieder einmal zuviel war...

Danke für diese Plattform!


Ich bekomme für meine Arbeit NIE eine Anerkennung!

Mir geht\'s gut - alles happy, aber ja doch!
Seht nur wie ich lache.
Aber ich bin so müde. Ich will nur mehr schlafen.
Nur ja niemanden sehen.
Cocooning.
\"Stell dich nicht so an, was geht dir schon ab\" - sagt die geliebte Ehefrau. Sie hat den Durchblick.
Ja, ja, das Schweigen der Männer.
Dann plagt mich wieder das schlechte Gewissen, ich würde den Tag vertändeln. Was könnte man nicht alles tun?
Aber mich freut nicht einmal mehr mein Hobby.
Ohnehin alles sinnlos: Laut Statistik lebe ich nur mehr 25 Jahre. Die sind bald um.
Nach meinem Tod wird doch alles weggeworfen.
Wozu dann noch etwas schaffen?
Kein Apfelbäumchen mehr pflanzen.
Nur mehr schlafen - bis der Rücken schmerzt.
Au weh!


Ich litt schon mehrmals an dem sogenannten Burnout-Syndrom, was sogar in ausgewachsenen Depressionen endete. Ausschlaggebend dafür war, dass ich sowohl bei der Arbeit,(durch unqualifzierte Führungskräfte, keine klaren Aufgaben, keine Unterstützung bei schwierigen Entscheidungen von der Führungsebene, jedoch sofortige Rüge, fall man selbst \"falsch\" entschieden hat, etc.)als auch in der Familie (schwerkrankes Familienmitglied mit, sehr fordernd und bedient sich dem Mittel der emotionalen Erpressung wie z.b. Suizidandrohungen.
Nach 12-jährigem Leidensweg habe ich nun erkannt, dass ich die familiäre Situation nicht wirklich ändern kann, zumindest nicht auf eine für mich befriedigende Weise. Ich habe auch schon versucht den Kontakt abzubrechen um mich selbst zu schützen, die quälenden Gedanken wie es dem eigentlich geliebten Menschen ergeht waren  jedoch ständig und in noch stärkerem Ausmaß da als zuvor.
Daher habe ich meine berufliche Situation drastisch verändert, d.h. ich habe einen \"sichern\" und gut bezahlten Job aufgegeben und gegen eine Arbeit getauscht bei der ich zwar viel weniger verdiene, die mir aber Spass macht und bei der ich meine Arbeitszeit selber einteilen kann. Durch die Depressionen war ich ja oft zu normalen Arbeitszeiten überhaupt nicvht leistungsfähig, dadurch dass ich mir aber selbt einteilen konnte wann ich arbeite (natürlich von zu Hause aus, denn unter Menschen wollte ich nicht gehen), hatte ich zumindest das Gefühl nicht völlig nutzlos zu sein.
Jetzt ein knappes Jahr später geht es mir wieder sehr gut, und bald kann ich auch schon die Medikamente reduzieren. Ich habe mir überlegt was ich beruflich zukünftig machen will und komme immer mehr zu dem Schluss, dass es mir persönlich mit einer Arbeit in der ich einen Sinn sehen kann (z.B. anderen zu helfen, auf die Umwelt zu achten etc.)besser geht, als mit irgendeiner Büroarbeit wie bisher.
Durch diese positive Veränderung in meinem Leben komme ich nun auch besser mit der familiären Situation klar, schließlich gibt es ja nur mehr einen belastenden Bereich. Inzwischen kann ich neue Wege ausprobieren um auch diesen Bereich nicht mehr so extrem belastend zu erleben. Dafür hatte ich vorher überhaupt keine Energie.
Ich kann jedem Betroffenen nur raten: Verändert zuerst das im Leben das am leichtesten zu verändern geht, dann gibt sich Vieles fast von selbst!

Alles wird gut

Ich  liebe   Brun

Dieses Perfektsein müssen habe ich auch noch immer - obwohl ich schon mehrmals fix und fertig war. Obwohl ich jedesmal denke, so aber jetzt änderst du dein Leben total, komme ich nach ein bis zwei Jahren immer wieder in das gleiche Fahrwasser.
Ich arbeite derzeit daran, mein Leben wieder zu genießen und nicht alles perfekt machen zu müssen.






Ich finde es toll, dass nach so kurzer Zeit schon etliche Ex-Ausgebrannte hier ihre Erfahrungen mit der Krankheit mitgeteilt haben und ich finde es tragisch, dass - wie bei mir selbst - eigentlich alle \"nur\" bestrebt waren, perfekt zu sein. Für mich war nach der Überwindung der ersten, wirklich schrecklichen Wochen meiner Krankheit mit Panikattacken, nicht aus dem Bett können und fürchterlicher Menschenangst, am schwierigsten, damit klar zu kommen, dass ich nicht alles sofort machen muss, dass ich nicht immer perfekt bin und dass ich mit ruhigem Gewissen einfach nichts tue. Nun, fast 6 Jahre nach der Krankheit versuche ich sowohl meiner Familie wie auch allen Leuten, die mich wegen meiner Krankheit ansprechen und selbt Symptome eines Burn out haben, klar zu machen, dass kein Mensch eine Maschine ist, die immer einwandfrei funktioniert.
Danke für dieses Forum!





Ich habe viele Burn-Out-Symptome. Nur ist bei mir nicht die Arbeit der Auslöser, sondern unbewältigte Probleme, die jede Minute meines Lebens präsent sind. Ich bin im November 2005 in einer Grazer Klinik misshandelt worden. Niemand hat geholfen, ich blieb mit diesem Trauma vollkommen allein. Jetzt bin ich organisch sehr krank:
http://www.graz.coolix.com

Der Grund meines Burnout lag im ständigen Zwang, meine Kunden zufrieden stellen zu wollen und nicht \"nein\" sagen zu können. Beinahe ein Zustand, nur noch für die Abwicklung der erteilten Aufträge zur Verfügung zu stehen, alles andere war nicht mehr existent. Außen stehende haben wichtige Signale gesehen, ich nicht mehr. Letztlich forderte mein Unterbewusstsein die Ruhezeiten des gesamten Organismus ein, mit der Konsequenz als Unternehmer plötzlich 3 Monate Zwangspause zu konsumieren. Für die Genesung viel zu wenig, für den Fortbestand meines Unternehmens fast zuviel.
Ich kann nur warnen, sich zu 100% nur der Arbeit zu widmen, muß mir selbst aber eingestehen, es noch nicht um die erforderliche Verbesserung anders zu machen.
Ernste Signale:
-Schlafstörungen
-Gedanken an die Arbeit in der Nacht und am Wochenende
-Schweißausbrüche
-Übelkeit
-Verdauungsstörungen
Und trotzdem war ich medizinisch kerngesund...
Bei einem der Signale heißt es VOLL EINBREMSEN und sich rasch überlegen, wofür man eigentlich da sein sollte, welche Werte tatsächlich wichtig sind!
Das einzig positive an meiner \"Krankheit\" Burnout: Es hätte auch ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall, ein Tumor oder Krebs sein können. Es war sozusagen doch eine bessere Form, munter gerüttelt zu werden.
Doch der Weg ins normale Leben zurück war schwer, steil und steinig. Ohne Psychotherapie geht gar nichts und bis heute (3 Jahre danach) nehme ich morgens eine rosarote Tablette, die es mir ermöglicht, locker zu bleiben...

Ich hab mir mein Burnout als Führungskraft eingefangen.
Wollte besonders gut sein, eine verständnisvolle Chefin, was für \"meine\" Mitarbeiter erreichen. Und natürlich auch unsere Ziele gut erreichen.
Gleichzeitig auch meiner Familie eine gute Mutter und Ehefrau sein.
Als Tochter auch immer für die Eltern dasein.
Und auf einmal war alles ganz, ganz anders. Habe Schluckbeschwerden bekommen, konnte nichts mehr Essen, habe nur mehr daran gedacht, nicht mehr aufstehen zu brauchen. Dann sind noch Panikattacken dazugekommen.

Medizinisch war ja alles in Ordnung - aber ich bin doch nicht verrückt. Der Weg zur Psychotherapie und Psychiater war nicht einfach.
Nach einer einjährigen Therapie geht´s mir einigermassen.
Meine Kollegen haben zu mir gehalten, allerdings habe ich für mich Bilanz gezogen und bin aus dem Beruf ausgestiegen.

Alle sprechne vom \"schlimmen\" Arbeitgeber. Tatsache ist aber, das viele Selbständige auch aus meinem Bekanntenkreis an Burnout leiden. Über diese Menschen wird kaum gesprochen. Tatsache ist, die schwierige Wirtschaftlage und vor allem Personalprobleme treiben kleine Selbständige ins Burnout.
Außerdem werden nicht alle unter Burnout leidende Menschen vom Arbeitgeber schlecht behandelt oder überfordert. Viele Probleme sind hausgemacht. Manche Menschen sind schon mit Wohnsituationen oder flüggewerdenden Kindern überfordert.

Die Prävention ist nur dann möglich, wenn die Arbeitgeber einmal aufwachen und ihre Führungskräfte in die Verantwortung nehmen.
Klare Arbeitsaufträge, erreichbare Ziele, genügend Zeit, Rückmeldungen...
Und wichtig für mich ist auch, ich möchte auch mal, wenn ich etwas gut erledigt habe, gelobt werden (nicht übertrieben) aber einfach eine Anerkennung vom Vorgesetzten.
Und noch was - ich will als MENSCH behandelt werden.



Diese Plattform ist endlich was gscheits für Betroffene und auch die es noch werden wollen?? !!

Als Burnout- Betroffener und massiver Beschäftigung mit dieser Thematik habe ich für mich folgendes Resümee gezogen:

- Prävention und die damit die Verhinderung von allen Burnouts unmöglich bzw. in keinster Weise realistisch.

- Krisenintervention- Rehabilitation- Reintegration und folgende Evaluierung möglich, wird aber erst flächendeckend greifen, wenn der gesetzliche Auftrag gegeben wird z.B Anerkennung als Berufskrankheit erfolgt ist (Umsetzung AUVA, etc.).  

- Brainstorming: Verursacher zahlt mit, Aufklärung, verpflichtende Schadenmeldung bei Akutfall (Neurologen, PSZ, etc.) und anschließende, für den Arbeitgeber verpflichtende Reintegration.etc....


lG

scherz.karl@gmail.com



test

Die Zeit läuft - und man ist mittendrinnen, auch ich will alles gleich, sofort und vor allem super erledigen.

Kleine Wehwehchen werden einfach ignoriert, ich bin stark, unabhängig, ich kann auf mehreren Stellen zugleich sein.
Ja, das war mein Weltbild - bis .....

auf einmal ist nichts mehr gegangen, ich habe nicht mehr gehen können.
Nur mehr Schwindel, Schwäche - gerade ich, das darf doch überhaupt nicht sein.

Es hat gedauert, bis ich es zugegeben habe, die Ärzte sprachen von Überforderungssyndrom - was ist das schon wieder - ich überfordert, nein, ich schaffe ja immer alles und so toll.

Und dann habe ich es doch akzeptiert und dann konnte ich endlich wieder selbst handeln, mir meine Therapie zusammenstoppeln, an mir selbst arbeiten - nein sagen lernen (o.k. ganz kann ich es noch nicht)
und mich nach dem totalen Absturz wieder selbst erfinden.

Viele Menschen haben mir auf diesem Weg geholfen, ein großes Danke schön an diese.

Heute bin ich zwar nicht mehr so stark wie vorher (körperlich hat mein Raubbau leider bleibende Schäden verursacht) aber mental bin ich sehr stark - allerdings muss ich auch immer wieder aufpassen - denn ich bin nach wie vor gefährdet.
Aber heute geht es mir nach ein paar Arbeitsplatzwechsel wieder gut und ich habe leben gelernt.


Das Problem sehe ich in der heutigen, schnelllebigen Zeit. Alles muß schnell gehen. Der Servicelevel wird dermaßen hochgeschraubt, daß die Service-Erbringer Gefahr laufen überfordert zu sein. Auch versucht man selbst, beruflich und privat, innerhalb kürzester Zeit seine Wünsche und Vorstellungen eines besseren Lebens umzusetzen um möglichst schnell einen gewissen Lebensstandard zu erreichen, um diesen dann für längere Zeit genießen zu können. Leider ist das Leben endlich und man ist mit der Befürchtung konfrontiert, daß einem die Zeit davonläuft...


Das Problem sehe ich in der heutigen, schnelllebigen Zeit. Alles muß schnell gehen. Der Servicelevel wird dermaßen hochgeschraubt, daß die Service-Erbringer Gefahr laufen überfordert zu sein. Auch versucht man selbst, beruflich und privat, innerhalb kürzester Zeit seine Wünsche und Vorstellungen eines besseren Lebens umzusetzen um möglichst schnell einen gewissen Lebensstandard zu erreichen, um diesen dann für längere Zeit genießen zu können. Leider ist das Leben endlich und man ist mit der Befürchtung konfrontiert, daß einem die Zeit davonläuft...


Ganz herzlichen Dank für diese gute Informationsform.
Für fast alle MitarbeiterInnen bei uns in der Sozialabteilung des Landes Steiermark hat diese Hilfeleistung eine ganz besondere Bedeutung.

Burn-out? Depression? Panikattacken? Das kann mir nie passieren! Ich stehe doch mit beiden Beinen fest im Leben, sowohl beruflich wie auch privat. Dass nicht alle Anforderungen mehr so schnell erfüllt wurden, na ja, man wird älter. Dass der Körper Signale gibt - Kreuzschmerzen, unruhiger Schlaf, Hitzewellen - na ja, wird schon wieder. Dass der Hausarzt meint, ich sollte zurück schalten - der redet leicht. Dass nach 1 Woche absoluter Unmöglichkeit auch nur einen Bissen hinunter zu bekommen, Herzrasen, Schweißausbrüchen und Schüttelfrost endlich die Selbsterkenntnis kam, das etwas nicht mehr passt, war wohl das letzte Aufflackern der Lebensenergie. Aber ich habe es geschafft! Ich habe in vielen Gesprächstherapiesitzungen entdeckt, dass ich nicht alles machen muss, dass ich nicht für alle arbeite, dass nicht jede Kleinigkeit zur Priorität werden kann. Inzwischen habe ich reale Prioritäten, richte mein Leben danach aus und habe kein Problem damit zuzugeben: Ich war ausgebrannt, ich habe Hilfe gebraucht! Vor allem habe ich festgestellt, dass es sehr vielen Menschen so geht, wie es mir gegangen ist, aber das kann und darf man in der heutigen Leistungsgesellschaft nicht zugeben. Jeder will funktionieren - bis die Batterie \"out\" leuchtet. Ich habe meine Batterien wieder aufgeladen und lade sie nun auch zwischendurch durch einfaches Nichtstun nach. Ich brenne nicht mehr aus!

In diesem Jahr hatte ich jede Verkühlung eingefangen, andauernd Verspannungen und immer wieder Magenschmerzen, aber Gott sei Dank gab es ja für alles ein Medikament, dass schnell hilft! Nur der lang herbeigesehnte Urlaub endete nach 3 Tagen in der ersten fürchterlichen Panikattacke! In den darauf folgenden 4 Monaten halfen zuerst nur Tabletten, dann viele Gesprächstherapien und damit die Erkenntnis, dass nicht Tabletten etwas ändern, sondern nur die eigene Einstellung. Jetzt, 5 Jahre später, nehme ich mir konsequent täglich eine Stunde Zeit nur für mich, habe kein schlechtes Gewissen, wenn bei Dienstschluss der Schreibtisch nicht leer ist und freue mich über jeden Tag, an dem ich in der Lage bin, angstfrei das Haus zu verlassen. Denn eines weiß ich genau: So weit wie vor 5 Jahren lasse ich es nie mehr wieder kommen!!!



Eigentlich passiert es eh immer die Perfektionisten! Wenn ich zurückdenke wie oft mein Chef gesagt hat ich soll Urlaub gehen, oder ich soll mich nicht so aufregen! Ich habe die Erfahrung gemacht dass man erst dann nachdenken anfängt wenn es schon fast zu spät ist!!! Bei mir war der Level schon so hoch sodass ich Angst - und Panickattacken bekam! Es sind ja nicht nur die beruflichen Dinge, noch dazu kommen die Privaten!

Im Nachhinein sehe ich das als Geschenk, ich habe mein Leben derartig verändert und bin ein ganz Anderer Mesch, und bin sehr stolz darauf auch \"NEIN\" sagen zu können!



Mir gehts gut. :)